Rundbrief Nr. 6

Kuegelchenpraxis-Rundbrief Nr. 6

 

Hallo liebe Rundbriefleser, Patienten und Kursteilnehmer,

 

Ab morgen ist Mai! Der Frühling ist in vollem Gange. Wieder mehr Wärme, Licht und Sonne! Alle Pflanzen wachsen wieder. Ich mag es sehr gerne, das viele Grün wieder in der Natur zu sehen.  In unserem Garten wachsen auch die Wildkräuter wieder. So kann ich für unsere grünen Smoothies wieder reichlich Wildkräuter einsetzen und sie auch sonst in der Küche wieder großzügig verwenden.

 

 

 

Bärlauch

 

Es ist Bärlauch-Zeit. In diesem Jahr fällt es mir auf, dass man selbst in den Supermärkten frischen Bärlauch (in 100 g Päckchen) bekommt. Und wer von Ihnen noch eine private Quelle für Bärlauch hat….., umso besser. Nutzen Sie ihn!

Er ist supergesund und „hinterlässt keinen Geruch“ wie Knoblauch.

Barläuch vereint mit Brennessel in unserem Garten

 

Bärlauch reinigt die Blutgefäße mit seinen schwefelhaltigen Inhaltsstoffen (ähnlich Knoblauch), enthält außerdem viele Vitamine und Mineralstoffe, wie Vit. C, Magnesium, Eisen, viel Chlorophyll (!).

Da möchte ich Sie ermutigen, mit den Blättern doch mal in der Küche zu experimentieren.

 

Hier eine ganz schnell gemachte Idee zum Brot:

 

Normaler Frischkäse, aufgepeppt mit Schmand oder Crème Fraiche, wird mit etwas Salz und frischem, kleingeschnittenen Bärlauch zu einem würzigen, superleckeren Dipp oder Brotaufstrich. Dabei kann man nicht nur die Blätter, sondern auch die Stengel mit verwenden.

 

Ich habe Bärlauch in diesem Jahr zum ersten Mal zu Bärlauch-Würzsalz verarbeitet da wir ihn in großer Menge haben.

Dazu:  Bärlauch trocknen (besonders schnell geht es mit dem Dörrgerät)

und mit einem Hochleistungsmixer mit Mahlwerk, zusammen mit etwas Salz, fein zermahlen.

Es bekommt eine schöne grüne Farbe und schmeckt fantastisch.

 

 

Spruch

 

„Man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel,

da ist die Reise zu Ende.“

 

Deutsches Sprichwort

 

Ich freue mich immer, wenn mir am Tag ein Spruch begegnet, der mich kurz zum Nachdenken bringt. Diesen Spruch habe ich beim Blättern durch eine Zeitschrift gelesen, und er hat mich mal wieder dran erinnert, dass man im Alltag doch immer mal innehalten soll und das, was an Gutem da ist, bewusst wahrnehmen und fühlen, dass es schön ist. Und dafür dankbar sein.

 

 

Lesetipp

 

Ich bin vor einiger Zeit auf die Zeitschrift „Eat Smarter“ gestoßen. Hat mir gut gefallen, die Rezepte, die ich probiert habe, waren gut, nicht so „fleischlastig“ auch etliches Vegetarisches und Veganes, mit schönen Bildern, dazu auch interessante kleine Artikel drumherum.

 

 

Grüne Smoothies

 

Die Smoothies haben es mir angetan. Ich bin für mich selber davon absolut begeistert, grüne Smoothies mit Wildkräutern zu trinken (und mein Mann auch). Seit diesem Jahr biete ich dazu Kursabende an, wo man Smoothies in einem Mix aus Theorie und Praxis ungezwungen kennenlernen kann.

 

 

Rezept für den Smoothie auf dem Foto in unserem Garten:

 

Grüner Ananastraum

1 dickere Scheibe Ananas

1 EL Kokosmus

1 Handvoll Spinat, ein paar Brennesselspitzen

1 Dattel (damit es „lecker süß ist“)

ca. 200 – 250 ml Wasser

 

Kurstipp

 

Wenn Sie auch grüne Smoothies für sich entdecken möchten:

 

Gesunde Küche mit grünen Smoothies

 

am 05. Mai 2015 im Familienzentrum Bauklötzchen, Im Felde 41 in Moers; Beginn 20.00 Uhr

für ganz kurz Entschlossene  und

 

am 16. September 2015  im Haus der Familie in Kamp-Lintfort; Beginn 19.00 Uhr

 

 

Homöopathische Hilfe bei Insektenstichen

 

Es geht wieder los. Wespen habe ich noch keine gesichtet, aber Bienen. Wer gestochen wird, für den wäre als homöopathisches Mittel Apis C 30 oder LM 30 das erste Mittel. Einnahme nach Bedarf, wer ganz unsicher ist: z. B. 3 Gaben innerhalb der ersten Stunde, danach in größeren Abständen weiter (bei Bedarf).

Wenn sich in der ersten Stunde bei Apis nichts verändert, kann Ledum parallel dazu nützlich sein, C 30 oder LM 30.

Bei bekannten allergischen Reaktionen sollten Sie wie gewohnt auf die vom Arzt verordneten Mittel zurückgreifen, parallel dazu kann  aber eine homöopathische Behandlung erfolgen.

 

Bei Wespenstichen wäre Ledum bzw. Vespa erstes Mittel, gleiche Potenz wie oben.

Im Übrigen gilt selbstverständlich: Die homöopathische Behandlung ersetzt keinen notwendigen Arztbesuch.

 

Wer Lust hat, mehr über homöopathische Notfallmittel zu erfahren, Sicherheit in der Behandlung von Alltagsbeschwerden zu erwerben, dem empfehle ich meine nächsten Kursabende:

 

Nächste Termine:           Familienzentrum Leibnizstraße, Vluyn 27.05.15  20.00 Uhr

                                        Einstieg in die Homöopathie

 

                                     Familienzentrum Diergardtstraße, Moers, 08.09.15  19.30 Uhr

                                       Homöopathie für junge Familien

 

 

Patienten-Gesprächszeit beim Arzt

 

Zuletzt waren mein Mann und ich mit meinem Schwiegervater bei einem Arztbesuch dabei, und es war erschreckend wie schnell der Arzt wieder aus dem Sprechzimmer gegangen ist, wie wenig Zeit er doch hatte, trotz Fragen und trotzdem, dass der alte Herr in Begleitung war.

 

Wie hilflos sind dann doch erst besonders alte Menschen alleine beim Arzt, wenn alles so schnell geht. Schade, dass es so läuft in unserem Gesundheitssystem. Schade, dass Gespräche (oder auch nur Zuhören) so wenig honoriert werden. Da stecken die Ärzte auch in einem Dilemma.

 

Anscheinend ist das Thema gerade aktuell, denn die NRZ schreibt am 29.04.15 einen großen Artikel darüber („Willkommen im Hörzimmer“), wo es heißt, dass dem Patienten zwischen 11 bis 24 Sekunden Zeit bleiben zur Schilderung seines Anliegens, bis der Arzt ihn unterbricht. Dieser Zeitrahmen wäre für mich in der Homöopathie undenkbar; aber da ist Arbeitsweise auch anders.

 

Haben Sie andere Erfahrungen? Gerne würde ich von Ihren guten (!) Erfahrungen mit Ärzten hören, damit ich diese an Patienten weiterempfehlen kann. Über Ihre Rückmeldungen würde ich mich freuen.

 

 

Ein Witz zum Schluss

 

Da ich gerade vor kurzem 50 geworden bin (gefällt mir gut!), hier ein Witz über Frauen im mittleren Alter, den ich gerade gelesen habe und der mich selbst ein bisschen auf’s Korn nimmt:

 

Geht eine Frau zu ihrem Arzt und sagt: „Herr Doktor, ich habe doch tatsächlich vor einigen Tagen einen Zehneuroschein verschluckt. Wenn ich jetzt auf die Toilette gehe, dann kommt da aber immer nur Kleingeld!“ Meint der Doktor: „Machen Sie sich keine Sorgen, das ist ganz normal, denn Sie sind mittlerweile in den Wechseljahren!“

 

Mit herzlichen Grüßen aus der Kuegelchenpraxis, bleiben Sie gesund und einen schönen Frühling.

 

 

Ihre Ulrike Reiff

– Heilpraktikerin in Moers –

www.kuegelchenpraxis.de

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie diesen Rundbrief nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie mir eine kurze Email an reiffulrike@gmail.com. Ich nehme Sie dann sofort aus dem Verteiler.