Nux Vomica – homöopathisches Mittel bei Magen-Darm-Beschwerden

Nux vomica, die Brechnuss,  ist eine sehr große homöopathische Arznei, die in der Hausapotheke häufig zum Einsatz kommt. Ich werde sie in Stichworten näher beschreiben:

– Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, oft mit Übelkeit und Verstopfung – würde     sich gerne erbrechen und hat das Gefühl zur Toilette zu müssen: „will, aber kann nicht“

– Krämpfe, allgemeine Überreizung

– akute Zustände nach Überessen (z. B. bei einer Feier) oder zuviel (Alkohol-)Trinken;             Übelkeit, „Kater“, Kopfschmerzen

– braucht Wärme und Ruhe, möglichst wenig Reize

– der Betroffene reagiert oftmals völlig genervt und überreizt

Nux vomica ist auch eines der Hauptmittel für Übelkeit beim Autofahren. Sehr typisch ist ebenfalls die sogenannte „Manager-Grippe“: sehr stressbeladene Arbeit, steht ständig „unter Strom“, hat dann Urlaub und wird krank.

Dosierung: LM 30 (alternativ C 30), davon 2 Globuli oder 2 Tropfen nach Bedarf; zu Beginn im akuten Zustand können das durchaus mal 3 Gaben innerhalb einer Stunde sein. Sobald Besserung eintritt, die Abstände größer werden lassen (ca. 2 – 4 Gaben tgl., das ist individuell unterschiedlich).

Es ist selbstverständlich, dass man natürlich je nach Situation oder bei ausbleibender Wirkung ärztliche Hilfe suchen sollte.

 

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Homöopathische Hilfe bei akuten Ängsten

Ängste sind in der homöopathischen Behandlung ein wichtiges Thema. Wohl alle großen homöopathischen Arzneien haben Ängste im Mittelbild enthalten und können im Umkehrschluss bei der Behandlung von Ängsten helfen. Ich frage meine Patienten immer nach ihren Ängsten.

Jeder von uns hat Ängste. Die Art der Ängste dient für mich zur Unterscheidung der Mittel.

Jemand, der Existenzängste hat, benötigt ein anderes Mittel, als jemand, dessen größte Angst es ist, irgend etwas vergessen zu haben oder nicht mehr gesund zu werden. Solche Ängste begleiten uns ehe ständig oder immer wieder aufflackernd. Sie sind also mehr chronisch, und wir benötigen ein Konstitutionsmittel, das uns insgesamt stärkt.

Etwas anders ist es mit akuten Ängsten. Hier liegt in der Regel ein ganz konkreter Grund oder Auslöser vor. „Etwas ist passiert, und ich habe Angst“ oder „etwas wird passieren  (an einem ganz bestimmten Termin) vor dem ich Angst habe“. Hier gibt es in der Homöopathie einige Mittel, mit denen man sich gut helfen kann, z. B. Aconitum, Arsenicum album, Argentum nitricum oder Gelsemium.

Arsenicum album kann vor einer Reise nützlich sein, wenn man sehr aufgeregt und unruhig ist. Große Besorgnis, ob wohl alles gut gehen wird, versucht alles durchzuplanen. Arsenicum schenkt dann Frieden und Vertrauen.

Aconitum ist ein Mittel für Schreck jeder Art oder Schock. Das kann nach einem Unfall sein. Auch wenn einem vielleicht gar nichts dabei passiert ist. Aber man ist innerlich „erzittert“, „tief erschreckt“. Oder durch den Erhalt einer schlechten Nachricht.

Über Argentum nitricum und Gelsemium habe ich schon mal geschrieben. Beide können gut helfen bei Ängsten vor bestimmten Terminen oder vor Prüfungen.

Die Mittel sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet.
Als  Potenz empfehle ich die C 30 oder LM 30. Einnahme nach Bedarf, akut bis zu 5 X täglich (1-2 Tage lang) .

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Homöopathie bei Unruhe

Kennen Sie das auch, oder jemand in Ihrer Familie? – Das weit verbreitete Gefühl bzw. den Zustand der Unruhe, Nervosität, der inneren und äußeren Anspannung.

Bei Erwachsenen kann der Zustand als innere Unruhe so kompensiert sein, dass man nach außen gar nichts merkt. Die betroffene Person erscheint völlig ruhig. Innerlich aber sieht sein gefühlter Zustand ganz anders aus: es geht nicht schnell genug, man kann nicht abwarten, kommt von bestimmten Gedanken nicht los, hat das Gefühl, nicht fertig zu werden, langsam zu sein. Es kann auch sein, dass der innere Unruhezustand sich in kleinen Dingen oder kurzen Momenten zeigt: einem häufigen Ringen der Hände, Bewegung oder Zucken in den Füßen, wiederholt dieselben Tätigkeiten ausführen, uneffektives „Arbeiten“, Konzentration fällt schwer, plötzliche Ausbrüche von Gereiztheit.

Bei Kindern verhält es sich etwas anders: Kinder kompensieren nicht wie Erwachsene (besonders je jünger sie sind). Sie sind immer ganz das, was sie fühlen. So zeigt sich Unruhe bei Kindern auch immer äußerlich (= körperlich). Sie sind dann z. B. wirklich ständig in Bewegung (auch beim Essen). Reagieren empfindlich auf Warten, wollen alles sofort; können nicht lange bei einer Tätigkeit bleiben, stehen wie unter Strom, werden schnell wütend oder fletschen die Zähne.

Schnell wird gerade bei Kindern ein „auffälliges Verhalten“ daraus und (manchmal viel zu schnell) steht vielleicht dann „Hyperaktivität“ im Raum, AD(H)S, und es entsteht Druck für die ganze Familie.

In meiner Praxis schaue ich genau diese unruhigen Zustände des Einzelnen – Kind oder Erwachsener – an. Wie exakt stellt es sich dar, oder wie fühlt es sich für denjenigen an. Welche Beschwerden gibt es außerdem noch? Ist derjenige häufig krank? Leidet er unter Durchfall, Verstopfung, Schlaflosigkeit? – All dies wird mit berücksichtigt, um eine homöopathische Diagnose zu stellen.

Die Homöopathie hat viele Mittel bei Ruhelosigkeit. Oft sind auch einfache Mineralstoffgaben sehr wirkungsvoll. Magnesium z. B. hat viel mit Anspannung und Entspannung zu tun. Nützlich kann auch ein Kryptopyrrol-Test sein. Die Stoffwechselstörung der Kryptopyrrolurie kommt immerhin bei über 30 % der „ADHS-Kinder“ vor.

Ein typisches homöopathisches Mittel bei Unruhe ist Calcium phosphoricum, besonders bei Kindern mit großer Unzufriedenheit und „Gejammer“, häufig einhergehend mit Verschlimmerung in Wachstumsphasen (auch Wachstumsschmerzen) oder mit Kopfschmerzen nach der Schule. Ein anderes Mittel auch typisch für Erwachsene ist Tuberkulinum, bei dem meist Zornausbrüche zur Unruhe dazu kommen – gerne zusammen mit Allergien oder häufigen Infekten auf der körperlichen Ebene. Die Mittel verhelfen zu mehr Zufriedenheit und stärken die körpereigene, innere Kraft.               Andere häufige Mittel in meiner Praxis sind Arsenicum album, Medorrhinum, Lycopodium oder Sulfur.

Ich schaue immer nach der Gesamtheit der Symptome des Einzelnen – erwachsen oder Kind. Auch über eine homöopathische Arznei hinaus! Wie sind die Lebensumstände? Wie sieht der Alltag desjenigen aus? Welche Schwächen gibt es? Welche Stärken, die gefördert werden sollen? So lässt sich herausfinden, was sonst noch gebraucht wird.

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Besser Konzentrieren mit Bachblüten

Vielen Kinder und auch Erwachsenen fällt es schwer, sich zu konzentrieren. Dafür können die Gründe ganz unterschiedlich sein.

In meiner Praxis sehe ich bei Kindern mangelnde Konzentration meist in Zusammenhang mit Schulproblemen. Je nachdem, was die Ursache dafür ist, können durchaus Bachblüten mit ihrer sanften Wirkung helfen, ruhiger zu werden.

Ich möchte hier einige Bachblüten beschreiben für die unterschiedlichen „Arten von Konzentrationsmangel“:

Chestnut Bud – die Kastanienknospe

  • weckt das Interesse für den Lehrstoff, stärkt die Aufmerksamkeit 

Chestnut Bud ist die Lernblüte schlechthin. Sie hilft dabei, aus gemachten Fehlern zu lernen = nicht immer wieder dieselben Fehler zu machen, weniger schusselig und vergesslich zu sein („nicht immer wieder das Sportzeug liegenlassen“).

Clematis – die Waldrebe

  • fördert die Aufmerksamkeit bei zuviel Träumerei

Wenn das Kind in der Schule mit seinen Gedanken ganz woanders ist, in seine Phantasien und Träume versunken, dann stärkt Clematis die Konzentration auf den Schulunterricht. Clematis bringt in’s „Hier und Jetzt“.

Gentian – der Enzian

  • verhilft zu Ausdauer und Optimismus

Wenn alles in der Schule nicht so gut läuft, nach vielen Misserfolgen, verhilft Gentian dazu, die Schule wieder positiv zu sehen. Das Kind gewinnt wieder an Mut und den Glauben an sich. Gentian ist die Zuversichtsblüte.

Elm – die Ulme

  • stärkt das Selbstvertrauen, die eigene Kraft

Wenn Kinder sich in der Schule überfordert fühlen, das Gefühl haben, der Druck ist zu groß für sie, dann stärkt Elm die innere Kraft. Besonders geeignet ist Elm auch bei Prüfungssituationen zu helfen, den Stress besser zu bewältigen.

Wenn Sie dies nun lesen und denken „da passen ja zwei oder gar alle Blüten für mich oder mein Kind„, so kann man diese miteinander mischen.

 

Dosierung akut für einen Tag: je 1 Tropfen aus der Stockbottle in ein Glas Wasser und davon nach Bedarf mehrmals 1 Schluck nehmen. Für längere Anwendung 1 Tropfen der Stockbottle auf ein 10 ml Fläschchen z. B. Apfelessig; davon dann nach Bedarf 1 – 4 X täglich 4 Tropfen einnehmen. Wie immer gilt es, die Wirkung zu beobachten und sich bei unzureichender Wirkung Hilfe zu holen. „Fragen Sie zum Beispiel Ihren Heilpraktiker.“

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen.

Ihre Ulrike Reiff

– Heilpraktikerin in Moers –

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Homöopathie für verschlossene Kinder

Immer wieder habe ich Kinder in der Praxis, bei denen ein Teil der Problematik ist, dass sie sehr in sich gekehrt sind. Sie sind verschlossen, haben sich zurückgezogen oder sind immer wieder verträumt abwesend.

Die Eltern beschreiben, dass sie das Gefühl haben, ihr Kind gar nicht zu erreichen. “ Da kommt gar nichts bei ihm/ihr an.“ “ Er/sie hört mich gar nicht“. „Egal, was ich sage, er/sie nimmt das gar nicht wahr“.

Die Homöopathie kennt etliche Mittel, die solche Gemütssymptome im Arzneimittelbild enthalten. Mit ihnen kann man versuchen, die Kinder zu „erreichen“.

Zwei Mittel möchte ich kurz vorstellen, mit ihren typischen Symptomen:

Natrium muriaticum:

  • verschlossen, leicht gekränkt (ein falsches Wort genügt), zieht sich auf sein Zimmer zurück; hat wie eine Mauer um sich
  • erzählt nicht viel von sich. Es ist ein Mittel für Beschwerden nach Kummer. Derjenige schließt aber diesen Kummer in sich ein und möchte auch nicht getröstet werden. Wird dann wütend.
  • reserviert, ernst, erscheint traurig,
  • sehr penibel, auf Kleinigkeiten bedacht, manchmal wie zwanghaft

Mercurius:

  • introvertiert, emotional sehr zurückgezogen
  • äußert seine Gefühle nur wenig, bekommt dann aber plötzlich einen Wutausbruch oder haut zu, „wie aus dem Nichts“
  • braucht regelmäßige Gleichheit;  Tut sich schwer, wenn die Dinge anders laufen, als es eigentlich geplant war, Erklärungen „prallen dann an ihm ab“.
  • hoher Sinn für Gerechtigkeit

Homöopathische Arzneien – nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt – wirken immer individuell und erfassen den ganzen Menschen auf allen Ebenen. Und das ohne die Nebenwirkungen chemischer Mittel.

Daher ist es meiner Meinung nach den Versuch wert! ……………..

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Wachstumsschmerzen bei Kindern

Kinder wachsen vornehmlich nachts. Ungefähr 10 – 20 % aller Kinder haben zeitweise Wachstumsschmerzen. Der ein oder andere Erwachsene von uns kann sich vielleicht noch dunkel an das Schmerzgefühl in den Beinen aus seiner Kindheit erinnern. Unruhig vibrierend, manchmal auch bohrend oder blitzartig, in einem oder beiden Beinen. Mit Aufwachen und Weinen. Die Erscheinungen sind an sich harmlos, aber natürlich störend.
Manchmal bessern kalte oder warme Umschläge (je nach Typ), Reiben oder Massieren oder auch Bewegung.

In der Schulmedizin müssen verschiedene andere Krankheiten mit ähnlichen Beschwerden ausgeschlossen werden, um Wachstumsschmerzen regelrecht zu diagnostizieren.

Homöopathisch ist eine Konstitutionsbehandlung besonders nützlich, bei der das ganze Kind mit seinem typischen Eigenheiten erfasst wird.

Ganz besonders Kinder des Calcium- oder Phosphor Typs neigen zu Wachstumsschmerzen. Calcium und Phosphor sind wichtige Bestandteile der Knochen, daher kann man sich die homöopathische Wirkung gut erklären.

Ein Mittel möchte ich vorstellen:
Calcium phosphoricum – es wird gebessert durch warme Anwendungen. Das Kind ist quengelig, jammert viel , ist unzufrieden. Die Wachstumsschmerzen sind vor allem nachts.

Dosierung:
Während der akuten Wachstumsphase mit Schmerzen D 12 2 – 5 X täglich 5 – 7 Globuli bei Bedarf einige Tage lang. Wer sich sicherer mit Homöopathie auskennt, kann auch eine höhere Potenz verwenden,
z. B. die C 30 oder LM 30, 1 X täglich in der akuten Phase.

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Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland

Unsere Tochter Julia wird ein Freiwilliges Soziales Jahr in Spanien machen und geht ab Sommer für 1 Jahr nach Teneriffa. Sie hat einen Blog eingerichtet und berichtet dort über ihre Vorbereitungen und später auch über die Zeit und ihre Arbeit dort.

http://meinsozialesjahr.blogspot.de/

Ich möchte allen, die an Spanien und sozialer Tätigkeit interessiert sind, ihren Blog sehr ans Herz legen. Unsere Tochter geht dorthin aus innerer Überzeugung. Sie möchte dabei helfen, mit und für behinderte Menschen ein schönes Leben zu gestalten. Für sich selbst möchte sie daran wachsen und sich freuen, die spanische Sprache erlernen und die spanische Kultur erleben.

Die Kosten für das Auslandsjahr möchte sie mit Arbeit und verschiedenen Aktionen selber verdienen. Sie freut sich dabei über Unterstützung. 

Als Mutter und als Mensch gefällt es mir zu sehen, dass auch in der jungen Generation das Interesse und Verantwortung den Mitmenschen gegenüber vorhanden ist. Alle sind wir doch angewiesen auf „die Jugend von heute“.

Wenn soziale Projekte „unserer Jugend“ Sie interessieren, so finden Sie auf ihrem Spanien-Blog „ehrliche Texte über den Traum eines jungen Mädchens“.

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Immer wieder Herpes

Öfters werde ich gefragt: “ Was kann ich eigentlich gegen Herpes machen, gibt es da was Homöopathisches“?

Ganz so einfach lässt sich das homöopathisch nicht beantworten. Da hat man einen „ganzheitlichen Blick“ auf den Lippen-Herpes, und es spielt eine Rolle „welche Beschwerden, wo genau, warum, Auslöser und Ursache, etc…“. Dadurch wird das Problem nur individuell lösbar.

Um eine langfristige und grundsätzliche Änderung zu erreichen, ist es nützlich, den betroffenen Menschen insgesamt zu stärken, und seine Selbstheilungskräfte anzuregen. So geht man in der Homöopathie vor. Dadurch wird auch das Immunsystem gestärkt und der Körper kann sich wieder besser regulieren. Er ist stärker gegen „schlummernde Viren“ gewappnet und Ausbrüche von Herpes können seltener vorkommen.

Trotzdem gibt es ein paar nützliche Tipps und Mittel, die ich vorstellen möchte.

Je nach akutem Auslöser für die Herpes-Bläschen kommen verschiedene homöopathische Mittel in Frage, zwei recht häufige sind:

Natrium-muriaticum bei Herpes nach einem Kummer; es besteht im Vorhinein eine Situation mit Traurigkeit, Kummer- und Schwächegefühl.

Staphisagria kann helfen, wenn zuvor eine Situation da war, wo man sich  ungerecht behandelt gefühlt hat. Bei Gefühl von verletzt sein. Den Zorn und die Wut darüber konnte man nicht richtig äußern; man hat den Ärger ehe „runtergeschluckt“.

Wer es probieren möchte, dem kann ich in der akuten Situation die LM 30 Potenz empfehlen, nach Bedarf z. B. für 3 – 5 Tage 2 – 4 X täglich 2 Tropfen oder 2 Globuli einnehmen.

Außerdem sind Melissenextrakt, und das Mittel Quentakehl D5 nützlich. Beide sind als Tropfen (1 Tropfen mehrmals täglich) oder Salbe erhältlich und wirken antiviral.

Bei mir selber hat regelmäßige Trinken von grünen Smoothies (ich mache das seit über 4 Jahren) so eine Immunstärkung bewirkt, dass ich Herpes nur noch gaaanz selten, höchstens einmal im Jahr, wenn überhaupt, habe.

Alles Gute für Sie und mit herzlichen Grüßen,

Ulrike Reiff

-Heilpraktikerin in Moers –

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Wutanfälle bei Kindern 2

In der Homöopathie gehören Gefühle von Wut und Zorn ganz selbstverständlich zum Arzneimittelbild vieler Mittel. Daher sind auch Wutanfälle und Zornausbrüche bei Kindern häufig beschriebene Symptome.

Immer wieder habe ich Eltern in meiner Praxis, die sich wundern, wie genau ich mir die Art und Weise der Wut-Symptome ihres Kindes beschreiben lasse. Für mich ist eine genaue Darstellung erforderlich, um möglichst das beste homöopathische Mittel zu treffen.

Es macht einen Unterschied, ob ein Kind z. B. nur zu Hause Wutanfälle bekommt und in Kindergarten oder Schule „immer das liebste Kind ist“. Manche Kinder „schlagen mit dem Kopf gegen die Wand oder das Bett“ vor Zorn, andere schmeißen mit Gegenständen oder „hauen“, oder alles zusammen.

Ich möchte Mut machen, darüber zu sprechen; in der Homöopathie sind all diese unterschiedlichen Symptome gut bekannt, es ist nicht peinlich, und es findet auch keine Bewertung dessen statt.

In meiner Praxis verordne ich Arzneien wie Sulfur, Medorrhinum, Tuberkulinum, Lycopodium, Staphisagria, Stramonium und etliche andere, immer möglichst gut passend zum jeweiligen Kind, für die Wut, aber auch für andere Symptome und persönliche Eigenheiten des Kindes.

Wer sich selbst ein bisschen auskennt mit Homöopathie, kann die Mittelbilder in einer Materia Medica nachlesen, und wenn man es sich zutraut, einen Versuch wagen, bei einem Mittel, wo man denkt: „ja, genau so ähnlich ist es“. Eine mögliche Potenz wäre die LM 30, z. B. 3 X in der Woche gegeben. Wer ein Testverfahren beherrscht, z. B. kinesiologisch oder mit dem Tensor, kann dies auch austesten.

Nach 2 – 3 Wochen wird in den meisten Fällen eine Tendenz der Wirkung sichtbar sein, die man dann ehrlich bewerten sollte und gegebenenfalls danach doch Hilfe von außen in Anspruch nehmen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Ulrike Reiff

– Heilpraktikerin in Moers –

 

 

 

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Überreaktionen auf Grüne Wildkräuter-Smoothies vermeiden

Ich habe persönlich seit über 4 Jahren Erfahrung mit dem Trinken von grünen Smoothies und verschiedenen Wirkungen.

In meinen Kursen werde ich immer wieder gefragt, was man zu Beginn beim Smoothietrinken beachten sollte, daher schreibe ich heute darüber.

Wichtig ist es, zu Beginn „klein und mit wenig anzufangen“, da jeder von uns eine andere Gesundheitslage, Verdauungssituation und persönliche Schwachstellen hat. Wer Vorerkrankungen hat oder eine schwache Immunlage, wird wahrscheinlich anders auf ein Glas grünen Smoothie reagieren, als jemand bei voller Gesundheit und guter Stoffwechsellage. Daher ist es am besten, zu Beginn nur einige Blätter Wildkraut zu verwenden und seine Körperreaktionen zu beobachten.

So lassen sich eventuelle Überreaktionen vermeiden, das könnten z. B. Durchfall oder Kopfschmerzen sein. Beides sind oft Zeichen von beginnender Entgiftung des Körpers. Das ist grundsätzlich durchaus gewollt, kann aber je nach persönlichem Zustand den Körper überfordern. Nützlich ist es dann, die Wildkräutermenge (oder die Smoothiemenge insgesamt) zu reduzieren, und viel Wasser zu trinken.

Wer chronische Erkrankungen hat und täglich Medikamente einnehmen muss (Diabetes …) sollte ebenfalls immer mit wenig Smoothie beginnen und auch beim Obstanteil die Mengen gegebenenfalls reduzieren. Das Beobachten der Wirkungen auf den Körper ist dann besonders wichtig. Ich denke allerdings, dass sich unter Beachtung dessen viele gute Wirkungen für die Gesundheit einstellen werden.

Zu empfehlen  ist es auch, den Smoothie ganz langsam zu trinken, am besten sogar zu kauen (wie einen guten Wein), damit sich alles im Mund mit dem Speichel und seinen Verdauungsenzymen vermischen kann. Auf diese Weise wird er noch bekömmlicher.

Dazu sollte er einem auch unbedingt gut schmecken.

Ein Hinweis zur Bekömmlichkeit ist außerdem auch das eigene innere Gefühl: die Auswahl der Kräuter, der Geruch, der Geschmack und die Menge sollte einem „vom intuitiven Bauchgefühl her“ angenehm sein, dann „passt es“ meistens auch. Das ist meine Erfahrung.

Und natürlich sollte man auch nur Wildkräuter verwenden, die man als essbar kennt.

In unserer Familie gab es besonders gute Wirkungen der grünen Smoothies bei Heuschnupfen; hier ein Link, wo ich darüber berichte:

Grüne Smoothies bei Heuschnupfen

Ich wünsche allen ein gutes Gelingen!

Ulrike Reiff

– Heilpraktikerin in Moers –

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