Entschlacken, Fit in`s Frühjahr

Gestern war Frühlingsanfang, bei strahlendem Sonnenschein. Auch in den letzten Tagen hatten wir viel Sonne. Ich hoffe, Sie konnten sie bereits nutzen bzw. draußen genießen!! Ich freue mich bereits an meinen im Garten blühenden Krokussen und Osterglocken.
Die Frühlingssonne setzt nach dem Winter Wohlfühlhormone in uns frei und sorgt für die Produktion von Vitamin D. Beides ist wichtig. Wer also keinen Garten hat, dem empfehle ich Spaziergänge und Draußensport oder mit den Kindern zum Spielplatz gehen….An der frischen Luft können wir Schlacken abatmen und so ganz natürlich zu unserer Entsäuerung beitragen.
Die Wildkräuter fangen bereits wieder an zu wachsen. Man findet schon die ersten jungen Brennesseln und Löwenzahn. Beide lassen sich sehr gut zur Entschlackung nutzen. Der Löwenzahn hat eine gut entwässernde Wirkung (wird auch „Pisskraut“ genannt), die Brennessel ist gut für die Blutreinigung geeignet und ebenfalls entwässernd (vorsichtig sein bei eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit, dann vielleicht mit dem Arzt absprechen). Sie enthält viele Mineralstoffe, dadurch können vermehrt Schlackstoffe gebunden und ausgeschieden werden.
Wie wäre es also mal mit einer Brennessel-Teekur zum Frühling?
Dazu kann man die Brennessel kalt ansetzen, im Topf zum kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen, damit sich viele Stoffe herauslösen. Davon dann je nach Bedarf und Geschmack 2 – 4 Tassen täglich trinken. Wenn möglich, für einige Wochen. Wer lieber Löwenzahn mag, nimmt diesen. Man kann auch beide Pflanzen mischen.
Sowohl Löwenzahn als auch Brennessel lassen sich auch in der Küche verwenden. Junge Löwenzahnblätter kann man dem Salat beimischen (evtl. kleinschneiden). Sie haben einen leicht bitteren Geschmack (regt die Galleproduktion an). Brennessel läßt sich kleingeschnitten zu Spinat beigeben (Kinder merken es dann meist gar nicht). Der „Vitalstoffgehalt“ der Speisen wird dadurch enorm aufgewertet, weil beide Wildkräuter wirklich wahre Vitamin- und Mineralstoffbomben sind. Wenn Sie eine Suppe/Brühe kochen, lassen sich problemlos eine Hand voll Brennessel- und Löwenzahnblättern mitkochen, die man vor dem Servieren wieder herausnimmt. Aber die Mineralstoffe bleiben Ihnen im Topf erhalten!
Soviel für heute. Ich würde mich freuen, wenn dies für Sie eine Anregung wäre, sich mal wieder Wildkräuter in die Küche zu holen. Es sind wirkliche „Vitalstoff-Bomben“.
Viele Grüße bis zum nächsten Mal.  www.kuegelchenpraxis.de

Über Ulrike

Heilpraktikerin, Übersetzerin homöopathischer Fachbücher
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